10. Sep. 2017

Kanu Slalom: Kein Finale für OKV-Damen in La Seu d´Urgell

Das heutige Semifinale bei der fünften und letzten Weltcup-Station in La Seu d’Urgell/ESP verlief für die Athletinnen des Österreichischen Kanuverbands nicht nach Wunsch. Sowohl Europameisterin Corinna Kuhnle (28. Rang) als auch Lisa Leitner (29. Rang) konnten sich nicht für den Finallauf im Kajak-Einer (K1) qualifizieren. Beide kassierten eine 50-Sekunden Strafe für ein verpasstes Tor. Viktoria Wolffhardt und Nina Weratschnig schieden bereits in den Vorläufen am Freitag aus.

Corinna Kuhnle fuhr im Semifinale die schnellste Laufzeit, doch ihr Jubel kam zu früh. Von den Torrichtern an der Strecke zuvor nicht erkannt, bekam die Niederösterreicherin im Nachhinein von den Video-Judges eine 50-Sekunden Strafe für ein verfehltes Tor aufgebrummt und fiel somit auf den 28. Platz zurück. „Die Strafe war eine knappe Entscheidung. Das wichtigste ist aber, dass Conni gut drauf ist und sehr schnelle Läufe fahren kann, denn der bedeutendste Wettkampf des Jahres steht mit der WM in Frankreich noch bevor“, so Cheftrainer Oblinger. Nach dem letzten Weltcup der Saison 2017 verbleibt Kuhnle mit 137 Punkten als beste Österreicherin vorerst auf Platz sieben in der Gesamtwertung.


Lisa Leitner startete ebenfalls stark in ihren Semifinallauf, kassierte aber bei Tor 20 ebenfalls eine 50-Sekunden Strafe und die Chancen für das Finale und eine erneute Top-Platzierung waren somit dahin. Noch vor dem Finale am Nachmittag rangiert die Kärntnerin auf dem 18. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung.


Für die Slalom-Mannschaft des OKV heißt es nun volle Konzentration auf das Saisonhighlight – die Weltmeisterschaft in Pau/FRA vom 27.09. bis 01.10.2017. Die kommenden Tage verbringt das Team von Helmut Oblinger mit intensiven Vorbereitungseinheiten auf der WM-Strecke, ehe die Sportler für einige Tage in die Heimat zurückkehren.