Alle Staatsmeistertitel im Wildwasser-Slalom gehen an den Kajakverein-Klagenfurt (KVK)

Heute gingen in der Vienna Watersports Arena auf der Donauinsel die Staatsmeisterschaften im Wildwasser-Slalom unter Einhaltung aller behördlichen Auflagen reibungslos über die Bühne. In einem Rennen mit zwei Läufen, wobei der bessere gewertet wurde, holten sich die Athletinnen und Athleten des Kajakverein-Klagenfurt (KVK) alle vier zu vergebenden Titel.

Schnellste im Kajak-Einer (K1) der Damen war heute Antonia Oschmautz vom KV-Klagenfurt. In Abwesenheit von Corinna Kuhnle, Viktoria Wolffhardt und Nina Weratschnig holte sich die junge Kärntnerin mit einem fehlerfreien Lauf in einer Zeit von 112,15 Sekunden den Staatsmeistertitel vor Violetta Oblinger-Peters. Die für den SV Forelle Teefix Steyr startende Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von 2008, zeigte ebenfalls mit einem fehlerfreien Lauf in einer Zeit von 118, 36 Sekunden (+6,21), dass sie nach ihrem offiziellen Rücktritt aus dem Spitzensport im Jahr 2016 noch immer top in Form ist. Trotz eines fehlerbehafteten Laufes auf Rang 3 (153,79 Sekunden) landete Katrin Reithmayr vom UKK Wien.  

Im Kajak-Einer der Herren (K1) lieferten sich die beiden Nationalteam-Athleten Felix Oschmautz und Mario Leitner ein heißes Duell um den Staatsmeistertitel, das der für den KVK startende Oschmautz fehlerfrei in einer Zeit von 92,59 Sekunden für sich entschied. Mario Leitner vom KC Glanegg hatte am Ende mit 2 Strafsekunden und einem Gesamtrückstand von +2,53 Sekunden (95,12 Sekunden) nur knapp das Nachsehen. Als bester Junior auf Platz 3 landete Pauli Preisl von den Naturfreunden Höflein. Christopher Kremslehner vom UKK Wien, Titelverteidiger aus 2019, landete dahinter auf Platz 4.

Konkurrenzlos die Titel im Canadier-Einer (C1) der Damen und Herren holten sich Nadine Weratschnig und Timo Haslmaier, ebenfalls beide vom Kajakverein-Klagenfurt.

Für das Slalom-Nationalteam stehen im Juli und Anfang August noch 2 Trainingskure in Prag/CZE auf dem Programm, bevor in der zweiten Augusthälfte voraussichtlich in Tacen/SLO trainiert wird, wo am 22. und 23. August ein internationales Testrennen stattfinden soll. Erster großer internationaler Wettkampf nach der langen Pause wird, wenn alles nach Plan läuft, die Europameisterschaft vom 17. – 20. September in Prag (CZE). Am Rennkalender für Oktober stehen noch die Junioren- und U23 Europameisterschaften in Krakau (POL), sowie 2 Weltcups in Tacen (SLO) und Pau (FRA). Hier geht’s zum aktuellen Rennkalender der ICF: https://www.canoeicf.com/coronavirus-COVID-19-updates-canoekayak-events.